Lebensmittel des Monats: Buttermilch - der weiße Powerdrink

(c) aragami12345/123rf.com
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Im Monat November dreht sich alles um die Buttermilch. Dieses eigentlich sehr vielfältig verwendbare und gesunde Lebensmittel kennt sicher jeder von euch, es wird aber nur von wenigen in der Küche verwendet.

 

Buttermilch schmeckt nicht nur gut, wenn man sie einfach so trinkt. Sie ist auch in der Küche vielfältig einsetzbar. Ich selbst verwende sie sehr oft für Süßspeisen bzw. beim Backen.

 

Aber was ist Buttermilch eigentlich? Und warum ist sie gesund?

Bei Buttermilch handelt es sich um ein Nebenprodukt das bei der Herstellung von Butter entsteht. Es ist jene Flüssigkeit, die übrigbleibt wenn aus dem Fett im Rahm Butter gemacht wird. Diese wird auch hin und wieder als „echte“ Buttermilch bezeichnet. Die Buttermilch kann auch aus Milch – meist Magermilch - durch Säuerung mit Buttereikulturen hergestellt werden. Geschmacklich ist sie leicht säuerlich, sehr erfrischend und auch etwas dickflüssiger als Milch.

 

Der Name Buttermilch irritiert vielleicht etwas, da man mit Butter immer etwas fetthaltiges impliziert. Buttermilch hat aber einen sehr niedrigen Fettgehalt von maximal einem Prozent (weniger als Milch). Sie ist somit sehr kalorienarm – in der richtigen Menge natürlich.Zusätzlich enthält Buttermilch auch wichtige Vitamine und Mineralstoffe wie zahlreiche B-Vitamine, Calcium, Kalium, Lecithin und gesundes Milcheiweiß. Die B-Vitamine wirken sich sehr positiv auf Haut, Haare und Nägel aus, denn sie fördern das Zellwachstum. Und wie allgemein bekannt ist, ist Calcium besonders wichtig für den Knochenbau. Ein halber Liter Buttermilch deckt schon den täglichen Calciumbedarf.

Außerdem sind die in Buttermilch enthaltenen Milchsäurebakterien gut für das Immunsystem, die Verdauung und eine gesunde Darmflora.

 

Um alle diese gesunden Inhaltsstoffe zu nutzen, sollte ihr natürlich die Buttermilch natur kaufen. Fertig gemischte Frucht-Buttermilchgetränken aus dem Supermarkt haben einen hohen Zuckergehalt und sehr viele Kalorien. Sie haben meist von frischen Früchten noch nicht viel gesehen. Ihr könnt die Buttermilch aber selbst sehr vielfältig einsetzen. Verwendet sie in der Früh statt Milch oder Joghurt für euer Müsli oder nehmt frische Beeren und mixt euch selbst einen Buttermilchshake mit Früchten. Gerade im Sommer ist so ein Shake eine super Erfrischung, denn Buttermilch kühlt den Körper von innen.

Oder ihr verwendet die Buttermilch zum Backen für z.B. einen Buttermilchkuchen oder Muffins. Die Buttermilch in der Masse ergibt einen sehr saftigen, luftigen Teig. Ihr könnt sie auch zum Kochen verwenden z.B. für eine Cremesuppe oder für andere süße Speisen wie Cremen, Pfannkuchen oder im Schmarrn. Die nächsten Wochen gibt es wieder einige Rezept von mir zu diesem Thema.

 

Und noch ein praktischer Tipp: Buttermilch sollte im Kühlschrank aufbewahrt werden. Wenn ihr die Packung geöffnet habt, solltet ihr diese innerhalb von ein paar Tagen aufbrauchen. Vertraut am besten auf euren Geruchs- und Geschmackssinn. Damit seid ihr auf der sicheren Seite und wisst genau, wann diese verdorben ist. Dies gilt übrigens für alle Lebensmittel!

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